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Omnimate Housings CH20M6

Neues 6 mm-Elektronikgehäuse mit optionalem Tragschienenbus.

 
  • Die Busverbindung ermöglicht das Versorgen, Verbinden und Vernetzen aller Module der CH20M-Ge­häuse­familie.
  • CH20M6 bietet die bislang höchstmögliche Flächenaus­nutzung bei einem 6 mm-Gehäuse.
  • Vollautomatische Baugruppenferti­gung durch SMT-fähige Anschlusselemente und SMD-Bus-Kontaktbock.
 

Sein modulares Elektronikgehäuse-Sys­tem „CH20M“ (Component Housing IP20 Modular) für individuelle Elektro­niklösungen ergänzt Weidmüller jetzt um die sehr schmale 6 mm Variante „CH20M6“. Das neue Elektronik­ge­häuse samt optionalem Tragschienen­bus zeichnet sich durch die bislang höchst­mögliche Flächenausnutzung bei einem 6 mm-Ge­häuse aus. Für den Ent­wickler be­deutet das ein Maximum an Layout- und Bedruckungsfläche.

 
 CH20M6

SMT-fähige An­schlusselemente und ein SMD-Bus-Kon­taktbock ermögli­chen eine vollautomati­sierte Baugruppenfertigung. Die Fertigung profitiert davon, dass sie die 6 mm-Elektronikgehäuse durchgän­gig in „Reflow“-Löt­technik verar­beiten kann – eine sehr kosteneffiziente Methode, da manuelle Nacharbeiten entfallen. Der neue 5-Kanal-Tragschie­nenbus bietet eine Lö­sung zur Versor­gung, Verbindung und Vernetzung aller Mo­dule der „CH20M“-Gehäusefamilie – von der 6 mm-Scheibenvariante über 22,5 mm bis zum 67 mm-Großraum­gehäuse. Wie die Leiterplattenan­schlusstechnik des Gehäusesystems ist auch der Bus-Kontaktblock für den „Reflow“-Pro­zess ausgelegt und wird so geliefert, dass er direkt automatisch bestückbar ist.

 

Mehr Platz auf kleinstem Raum: Das kompakte 6 mm-Elektronikgehäuse „CH20M6“ punktet nicht nur im Schaltschrank mit geringstem Installations­auf­wand und Platzbedarf, sondern auch bei der Funktionsdichte und im Verar­bei­tungspro­zess. Das neue Elektronikgehäuse ist die ideale Plattform für alle Schei­benappli­kationen, sowohl als „Stand-alone“-Lösung als auch im Bus-Betrieb mit zentraler Versorgung oder der intelligenten Verknüpfung von dezentral ver­teilten Funktio­nen. Darüber hinaus überzeugt es vom Design über die Fertigung bis zur Anwen­dung. Aufgrund des durchgängigen Systemdesigns fügt sich die Schei­benvariante „CH20M6“ nahtlos in das modulare und skalierbare Ge­häusesystem „CH20M“ mit Baubreiten bis 67 mm ein. Das modulare Elektronik­ge­häuse-Sys­tem „CH20M“ kapselt indivi­du­elle Elektronikbaugruppen zum Einbau in Schalt­schränken oder Verteiler­systemen. Die Gehäuseserie ist für die Montage auf Hutschiene TS 35 (DIN EN 60715) ausgelegt. Die Einbautiefe im Schalt­schrank beträgt 115 mm, die Einbauhöhe 105 mm.

 

Das 6,0 mm breite „CH20M6“ SlimLine-Gehäuse besitzt serienmäßig vier An­schlussebenen mit insgesamt acht Schraubanschlüssen, die wiederum mit auto­matengerechten Plus-Minus-Schrauben ausgestattet sind. Optional ist das Ge­häuse mit einem FE-Kontakt zur Tragschiene erhältlich. Im Vergleich mit an­deren 6 mm breiten Gehäusen verfügt „CH20M6“ über bis zu 100% mehr Frontfläche. Die Bedienungsebene respektive Bedienungsschnittstelle lässt sich individuell und großzügig gestalten. Ergänzend hierzu: der schwenk- und rastbare Deckel mit ein­gelassenem Gerätemarkierer.

 

Auch die Elektronikfertigung ist auf hohe Effizienz ausgelegt, so lassen sich die An­schlusselemente und der optionale SMD-Bus-Kontaktbock vollautomatisch mit der Baugruppe in einem einzigen SMT-Fertigungsprozess verarbeiten. Ein ma­nu­elles Nacharbeiten ist beim Einsatz von „CH20M6“ nicht mehr erforder­lich. Das 6 mm Gehäuse ist für den zukunftsorientierten Reflow-Prozeß konzipiert. Die THR-Anschlusselemente aus dem hochtemperaturfesten Kunststoff LCP sind dimensi­onsstabil und können direkt aus dem Gurt bestückt und auf dem Bestü­ckungsnut­zen im Reflowverfahren verarbeitet werden. Der Bestückungsbe­reich der vollflä­chig nutzbaren Leiter­platte ist mit 7400 mm² sehr groß dimensio­niert – ohne De­signbeschränkung. Dem Designer steht damit die größte Nutzflä­che bei 6 mm-Ge­häusen zur Verfügung. Ein 6 mm Elektronikgehäuse mit größerer Nutz­fläche ist derzeit nicht am Markt erhältlich. Die Gehäuseelemente werden werk­zeuglos mit der fertigen Bau­gruppe sicher verrastet. Die marktgängige manuelle Verlötung der Anschluss­technik zur elektronischen Baugruppe ist beim „CH20M6“ nicht erforder­lich.

 

Unter dem Motto versorgen, verbinden, verteilen kann der Entwickler beim „CH20M“-Elektronik­ge­häuse-System einen optionalen Tragschienenbus einset­zen. Der Tragschienenbus mit seinen fünf Leiterbahnen wird einfach in die Hut­schiene TS 35, Standardhöhen 7,5 oder 15 mm (DIN EN 60715) integriert und ersetzt die aufwendige Einzelverdrahtung. Die fünf „Busbahnen“ sind folgender­maßen aus­gelegt: Zwei Energiebahnen, belastbar bis 5 A und eine Signalbahn sowie zwei Datenbahnen. Der Tragschienenbus stellt eine unterbrechungsfreie und flexible Systemlösung dar.

 

Für druckfähige Bilder wenden Sie sich bitte an die Abteilung Fachpresse (Kontaktinfo siehe linke Spalte).

Die vollständige Presse-Information können Sie über den nachfolgenden Link im PDF-Format herunterladen.

 
 

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