Reihenklemmen für 1.000-V-DC-Anwendungen
Weidmüller unterzieht seine Reihenklemmen einer Teilentladungsprüfung für Gleichspannung und stellt so sicher, dass sie für den zuverlässigen Betrieb von Photovoltaikanwendungen uneingeschränkt geeignet sind.
Zur Erzielung höherer Systemspannungen werden bei der Installation von Photovoltaikmodulen einzelne Panels in Reihe zu sogenannten „Strings“ geschaltet. Für diese Anwendung bietet Weidmüller Reihenklemmen, die einen Teilentladungstest mit DC-Spannung bestanden haben. Es wird sichergestellt, dass die Klemmen einer Spannung von 1.000 V DC bei jeglichen Klimabedingungen dauerhaft standhalten.
Diese Überprüfung der Isolationsstrecken erlaubt die Erkennung von mikroskopischen Entladungen, die sich in einer Anwendung über Tage, Wochen oder sogar erst Jahre hinweg durch eine Isolationsstrecke „fressen“ und so schließlich zu einem Isolationsschaden führen können. Klassische Isolationsprüfungen stellen diese sehr energiearmen Entladungen nicht fest. Nur Reihenklemmen mit bestandener Teilentladungsprüfung bei DC-Spannung eignen sich somit für den zuverlässigen Einsatz.
Charakteristika von Teilentladungsprüfungen bei DC-Spannung
Isolierstrecken reagieren auf Teilentladungstests mit DC-Spannung völlig anders, als auf Teilentladungstests mit AC-Spannung. So erlauben die Isolierdicke, Klemmenabmessungen oder andere physikalische Eigenschaften einzeln betrachtet keinen Rückschluss darauf, dass eine Reihenklemme für 1.000-V-DC-Anwendungen geeignet ist. Bei DC-Anwendungen müssen die Eigenschaften von Reihenklemmen vielmehr in Kombination betrachtet werden. Aus diesem Grund gibt Weidmüller jeden Reihenklemmentyp einzeln für diese Art der Anwendung frei. Eine Liste der freigegebenen Reihenklemmen steht hier zur Einsicht bereit.