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Jahrespressegespräch 2010

Weidmüller startet mit Wachstum ins Geschäftsjahr 2010

 
  • Zweistelliges Wachstum im ersten Quartal 2010
  • Wachstumsprognose für 2010 erhöht
  • F&E-Aufwendungen mit 27 Millionen Euro auf hohem Niveau
 

Detmold, 14. April 2010 | Die Weidmüller-Gruppe plant für das Jahr 2010 ein ambitioniertes Umsatzwachstum und sieht in der bisherigen Umsatzprognose von plus fünf Prozent aus dem Dezember 2009 das Minimalziel. „Vor dem Hintergrund der Erfolge unseres internen Effizienz- und Stabilitätspaketes 2009, der moderaten Wiederbelebung wichtiger Industriesegmente und des stabilen Wachstums in Asien sind mehr als fünf Prozent Wachstum erreichbar,“ so Weidmüller-Vorstandssprecher Dr. Joachim Belz bei der Jahrespressekonferenz.

 

Im Geschäftsjahr 2009 erzielte Weidmüller einen Umsatz von 401 Millionen Euro (minus 25 Prozent). „Die positive Botschaft ist, trotz des deutlichen Rückgangs haben wir in dieser schwierigen Phase keine Marktanteile verloren“, erklärt Dr. Belz, „im Gegenteil, wir konnten wichtige Kunden insbesondere im Bereich der regenerativen Energieerzeugung und Prozesstechnik neu gewinnen.“ 21 Prozent des Umsatzes kamen 2009 aus dem stark wachsenden asiatischen Markt, rund 28 Prozent aus Deutschland und 45 Prozent aus dem restlichen Europa. Der amerikanische Markt trug mit rund sechs Prozent zum Umsatz bei.

 

Von den weltweit 3.400 Mitarbeitern waren Ende 2009 circa 1.860 Mitarbeiter in Deutschland beschäftigt. Reduzierung von Leiharbeitern, Einführung der Kurzarbeit sowie eines Solidarbeitrags und Beendigung befristeter Verträge waren Maßnahmen, um dem Rückgang des Umsatzes und der Explosion der Kosten entgegenzuwirken. „In dieser schwierigen Phase haben unsere Mitarbeiter zum Unternehmen gestanden und mitgetragen, was getragen werden musste“, erklärt Dr. Belz und verbindet den Dank der Unternehmensleitung an die Mitarbeiter mit einem optimistischen Blick in die Zukunft: „Die Talsohle ist durchschritten, wir sehen wieder Wachstum. Der Umsatz im ersten Quartal ist gut zweistellig und der Auftragseingang in einigen Produktbereichen auf dem Niveau von 2008.“ Dennoch sei Vorsicht geboten, da es keine belastbaren Aussagen zur Dauer und vor allem der Stabilität des augenblicklichen Wachstums gäbe.

 

Das Wachstum in diesem Jahr werde wesentlich von der Entwicklung im Ausland geprägt sein, da eine signifikante Belebung der Konjunktur in Deutschland und Südeuropa nicht vor Ende des Jahres erwartet wird. Des Weiteren belebt die derzeitige Wechselkursentwicklung des Euros die deutschen Exporte. Aufgrund der globalen Verschiebung der Absatzmärkte und deren Bedeutung werden die Vertriebsaktivitäten in den BRIC-Staaten daher parallel ausgebaut.

 

Das im Mai 2009 etablierte Effizienz- und Stabilitätspaket wird in diesem Jahr fortgeführt. Es beinhaltet anhaltend hohe Aufwendungen für den Bereich neuer Produkte und Verfahren von 27 Millionen Euro sowie die Expansion in neue Märkte und zukunftsorientierte Industriesegmente. Regional gesehen kommt dem chinesischen Markt eine ständig wachsende Bedeutung zu. Aus diesem Grund wird das regionale Entwicklungszentrum in China weiter ausgebaut. Neben der Weiterentwicklung der Produkte im Geschäftsfeld Elektrische Verbindungstechnik wird Weidmüller zur Sicherung von Wachstumschancen deutlich in den Ausbau des Geschäftsfeldes Elektronik investieren und die Weiterentwicklung des Geschäftsfeldes Applikationsspezifische Lösungen forcieren.

 

„Damit richten wir das Unternehmen langfristig auf die führende Rolle in der Verbindungstechnik im und am Schaltschrank aus. Dieses Kerngeschäft wird durch Elektronikprodukte verstärkt ergänzt, die die verbundenen Geräte mit Spannung versorgen, vor Überspannung schützen, die Wandlung von analogen und digitalen Signalen erlauben und die Kommunikation der Geräte untereinander über unsere Verbindungstechnik ermöglichen“, fasst Dr. Joachim Belz zusammen. Auf der Hannover Messe (19. bis 23. April 2010) zeigt Weidmüller hierzu die jüngsten Entwicklungsergebnisse und erneut ein Spektrum innovativer Produkte.

 

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