Detmold, 27. Januar 2010 | Weidmüller und die Realschule I in Detmold arbeiten enger zusammen, um Jugendlichen den Übergang ins Berufsleben zu erleichtern. Kernstück der Bildungspartnerschaft ist die Verzahnung von Theorie und Praxis im schulischen Unterricht. Gleichzeitig sollen technische und wirtschaftliche Abläufe in einem modernen Industrieunternehmen für die jungen Schüler erlebbar gemacht werden. „Wir wollen gemeinsam sowohl den Lernerfolg als auch die Berufs- und Lebensorientierung und damit die Lebensplanung der Schülerinnen und Schüler verbessern“, erklärten Dr. Eberhard Niggemann, Leiter Weidmüller Akademie, und Wolfgang Kohlitz, Schulleiter, bei der heutigen Unterzeichnung des Kooperationsvertrages.
Das Unternehmen und die Schule sind mit der Vereinbarung nun in der Pflicht, die Zusammenarbeit in den nächsten Wochen weiter mit Leben zu füllen. Weidmüller bietet dazu Betriebsbesichtungen, Erkundungen und Praktika für Schüler an. Ebenso können Lehrer in Berufspraktika und Werksbesichtigungen direkte Erfahrungen aus dem Wirtschaftsleben sammeln. Für den Technik- und Physikunterricht stellte Weidmüller bereits in diesem Schuljahr seine Experten sowie Produkte zur Verfügung. So erhielten die Schüler der achten Klasse einen Einblick in die Elektrotechnik und konnten an einer Klemmleiste (Weidmüller-Schulungsleiste) verschiedenste elektrische Schaltungen nachbauen und testen. „Sehr wichtig ist uns in der Kooperation die Heranführung und praxisnahe Vermittlung von Naturwissenschaft und Technik, um die jungen Menschen für Technik zu begeistern“ so Dr. Niggemann.
Wesentlich praxisnaher lässt sich nun von der Realschule der Unterricht zur Berufsorientierung gestalten, der in der achten Klasse beginnt. Zur Vorbereitung der Schülerpraktika kommen die Weidmüller-Ausbilder in die Schule, erklären die unterschiedlichen Ausbildungsberufe und wie sich die Schüler optimal auf die acht technischen und drei kaufmännischen Berufe bewerben, in denen Weidmüller ausbildet. In der neunten Klasse folgen Seminare und Übungen zur richtigen Bewerbung um einen Ausbildungsplatz. „Die Berufswahl der Schüler ist sehr eng. Die Mädchen wollen meist Kauffrau und die Jungen Kfz-Mechatroniker werden. Mit der Kooperation können die Schüler und auch Eltern neue Berufsbilder kennen lernen. Gleichzeitig geben wir der Berufsorientierung in den Lehrplänen einen praxisnahen Rahmen“, so Schulleiter Wolfgang Kohlitz.
